Digitaltag am Ruperti
Ungeahnte Einsichten in das Handyleben unserer 5.-Klässler – ein Aufklärungstag für alle.
Am Dienstag, den 18. Februar fand zum zweiten Mal am RGM der Digitaltag 5 mit anschließendem Elternabend statt.
Alle Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 konnten an diesem Tag den erfahrenen Digitaltrainer Herrn Daniel Dell’Aquia erleben, der schülernah und begeisternd mit vielen konkreten Beispielen aus der Praxis zeigen konnte, welche Chancen aber auch Gefahren die Nutzung der digitalen Medien mit sich bringen kann. Gerade das Handy mit seinem unwiderstehlichen Angeboten stand im Zentrum der kritischen Analyse. Überraschungen gab es viele: Am Vormittag erfuhren die Schülerinnen und Schüler z.B., wer alles an ihren Handybewegungen aus vielerlei Hinsicht interessiert ist, ob aus finanziellen oder aus noch viel verwerflicheren Beweggründen. Auch der ehrliche Austausch über die hohen Zeiten der Handynutzung war für einige überraschend.
Am Abend konnten die Erwachsenen ihre eigene Nutzung der digitalen Endgeräte kritisch betrachten. Zahlreiche Tipps, beispielsweise die für einen Handyvertrag innerhalb der Familie, der auch für die Erwachsenen gilt, sowie der Appell von Herrn Dell’Aquia an die Eltern bzgl. des gegenseitigen Vertrauens ließen auch die anwesenden Erziehungsberechtigten mit dem Gefühl nach Hause gehen, dass wohl noch einiges in den darauf folgenden Tagen im engsten Kreis besprochen werden kann oder sollte.
Hier ein paar eindrucksvolle Meinungen von unseren Schülerinnen und Schülern:
„Mich hat überrascht, dass Google weiß, wo ich gerade bin.“
„Ich habe verstanden, dass meine Eltern mich nur schützen wollen, wenn sie die Zeit begrenzen, die ich täglich am Bildschirm sein darf.“
„Mich hat sehr überrascht, dass „Handy-Zeit“ etwas Gutes für mich ist (Schutz).“
„Meine Mama ist am Abend auch zu dem Elternabend gegangen und fand es echt super, dass unsere Schule so etwas veranstaltet.“
„Ich habe gestern gelernt, dass nicht alle Menschen nur gutes für uns Kinder wollen.“
„Mich hat überrascht, dass es so verrückte Leute im Internet gibt.“
„Ich habe gelernt, dass man nie mit Leuten schreiben soll, die man nicht kennt.“
Pia Gruber und Dieter Lengenfelder